Manchmal schreibt Gott die schönsten Geschichten in kleinen Kapiteln: So war es auch in Neuhaus am Rennweg. Die kleinste Gemeinde im Bezirk durfte einen besonderen Gottesdienst mit Apostel Ralph Wittich erleben. Schon das Eingangslied „Stark ist meines Jesu Hand“ machte klar: Hier geht es heute um Vertrauen, Halt und Geborgenheit in Christus.
Das Bibelwort aus Jesaja 28,16 stand im Mittelpunkt: „Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, der fest gegründet ist.“ Jesaja beschrieb damals Menschen, die taumelten und sich über Gottes Wort lustig machten. Und doch: Gott setzt einen festen Eckstein dagegen – ein Bild für Jesus Christus, der bis heute trägt und Orientierung schenkt.
Diese Botschaft ist aktueller denn je. Auch wir leben in einer Zeit voller Unruhe und Unsicherheit. Die Frage „Was ist wahr?“ taucht ständig auf. Die Antwort kam im Gottesdienst klar heraus: Jesus ist die Wahrheit. Er verändert sich nicht, er ist unser Fundament, unsere Liebe, unser Halt – vorurteilsfrei und für alle.
Über unser Leben steht: Wir sind Kinder Gottes. Das bleibt bestehen, egal ob wir stark oder schwach sind, ob wir Fehler haben oder glänzen. Nachfolge bedeutet nicht, perfekt zu sein, sondern sich immer wieder neu Jesus zuzuwenden und sich von ihm führen zu lassen.
In einem Predigtbeitrag griff Priester Frank Müller das Bild vom Eckstein auf. Jeder Bau braucht ein sicheres Fundament, und der Eckstein wird besonders sorgfältig gewählt. Genauso ist Christus der Eckstein unseres Glaubens – zuverlässig, tragfähig und unverrückbar.
Am Ende nahmen die Gottesdienstteilnehmer eine klare Botschaft von Apostel Wittich mit: Jesus Christus ist der Grundstein unseres Glaubens. Wer auf ihn vertraut, hat festen Halt – auch wenn ringsum vieles wankt. Mit diesem Bewusstsein durften alle gestärkt nach Hause gehen, im Herzen das Lied vom Anfang: „Stark ist meines Jesu Hand.“
Neuapostolische Kirche